Vereine in Albersdorf

Diese Aufstellung ist ein Entwurf, daher nicht vollständig. Wenn Sie etwas verbessern oder erweitern möchten, schreiben Sie bitte einen Kommentar zu dieser Seite. Wir fügen Ihren Wunsch dann gerne ein.


Institution Vorsitzender Telefon
Albersdorfer Bläservereinigung Jens Tödter 04835-1008
Albersdorfer Bürger Bündnis ABB Frank Eckert 04835-208
Albersdorfer. Hausfrauenbund Ernestine Dethmann 04835-7359
Albersdorfer Liedertafel Volker Kleemann 04835-1221
Albersdorfer Schützengilde Ingrid Thiemann 04835-1246
Albersdorfer Wasserwerk Jürgen Tobies 04835-8956
Angelsportverein e.V. Albersdorf Rüdiger Westphal 04835-8626
AÖZA-Steinzeitpark Dr. Rüdiger Kelm 04835-950293
Arbeiterwohlfahrt AWORolf Franke 04835-8570
Arbeitskreis Heimatgeschichte
Blasorchester „Dithmarscher Musikanten“
Reimer Böge
Heino Krieg
04835-1010
04835-8721
Bücherei Albersdorf Britta Todt 04835-442
Bund der Ruheständler Helene Kühl 04805-612
CDU- Ortsverband Albert Klaas 04835-950025
DRK Ortsverband Albersdorf Marion Klein 04835-7245
- Wasserwacht Mirco Reis 04835-972209
FDP Bezirksverband Albersdorf Hans-Joachim Günther 04835-8269
Förderverein AÖZA Manfred Trube 04835-8200
Förderverein Bürgerhaus
Gerhard Becker 04835-8763
Förderverein Jugendzentrum Branka Trube 0171-7656510
Förderverein Wulf-Isebrand-Schule Silke Tiessen
Fotoclub Albersdorf Alfred Saß 04835-9513045
Frauenchor Harmonie Marret Hansen 04835-971008
Freiwillige Feuerwehr Albersdorf K. P. Feldhusen 04835-8211
-Jugendfeuerwehr Norbert Lorenzen 04835-8028
Freundeskreis Blaues Kreuz Willi Schacht
Geflügelzüchterverein Albersdorf Reiner Todt 04805-555
Gemeinschaft zur Förderung des Sports Harro Knudsen 04835-8011
Glorreiche Chorleichen Valentina Rokotowa
Haus- und Grundstückseigentümerverein Wulf Adria 04835-592
Hegering Albersdorf Sönke Marxen 04835-95294
Jugendtreff Albersdorf Martin Hanske 04835-1008
Junge Union Markus von Horsten
Jungsozialisten Jan Claussen
Kirchengemeinde Albersdorf Büro 04835-214
- Pastorat Nord Pastor Ingo Behrens 04835-7256
- Pastorat Süd Pastor Berndt 04835-340
Kneipp-Verein Albersdorf Dr. HJ. Klink 04835-95195
Kulturverein Albersdorf e.V.Jens Tödter04835-1008
Landfrauenverein Albersdorf-Österdörfer Frauke Kühl 04835-7372
Landfrauenverein Albersdorf-Schafstedt Renate Boljen 04835-7095
Landjugend Albersdorf und Umgebung Andreas Sievers 0173-9702139
Landwirtschaftlicher Verein Matthias Peters 04835-7111
Motorclub Albersdorf e.V. im ADAC Ernst Schatt 04835-453
Museum für Archäologie und Ökologie Dr. Volker Arnold 04835-974
Pfadfinder Albersdorf Jens Blumenhagen 0481-4215753


Schwertertanz-Gruppe Mathias Gosch 04802-7291
Shanty Chor de Gieselauschipper Volker Kleeman 04835-1221
Skatclub Brutkamp Gerd Pächnatz 04835-8314
Sozialverband Reichsbund Andrea Hörmann 04835-599
Speedwayclub MSC Nordhastedt
SPD Ortsverein Albersdorf
Lutz Bilgenroth
Jörn Bartelt
04882-605490
04835-972460
St.-Remigius-Kantorei

Sport-Verein Ditmarsia Heribert Heinecke 04835-971111
Traditionsverband Feld-/Beob-ArtBat 61 Hans Reimers 04836-995395
Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe Heribert Heinecke 04835-971111
Verein zur Förderung der Kindergärten Stefanie Lohnert 04835-971778
Verschönerungsverein Albersdorf Karin Radtke 04835-7222
Volksfestverein Albersdorf e.V. Knut Torsten Arp 04835-1096
Volkshochschule Albersdorf Peter Mucke 04835-8524
VW-Freunde Michael Sendel 0173-2379171
Web-Gruppe Albersdorf Bernd Eschenbach 04835-950305



Angeln vom Rollstuhl aus

Der Gieselau-Kanal verbindet die Eider mit dem Nord-Ostsee-Kanal, ein beschaulicher Platz im Offenbütteler Moor und ein idealer Platz zum Angeln. Es sei denn, man sitzt im Rollstuhl oder ist gehbehindert. Dann wird der flache Deich und das Gebüsch am Uferrand zum unüberwindbaren Hindernis.
Der Albersdorfer Angelsportverein machte daraus nun ein einmaliges Projekt. Vier behindertengerechte Angelplätze will er dort anlegen, so der Vorsitzende Rüdiger Westphal. Die Gieselau-Kanal ist bestens dazu geeignet, da die Angelstellen bereits bequem mit dem Fahrzeug zu erreichen sind. Die ausgewählten Uferplätze sollen nun durch eine Plattform erschlossen werden, auf der mehrere Angler nebeneinander dicht am Wasser sitzen können.
Finanziert wird das Projekt durch die Fischreiabgabe, die Angler jedes Jahr in Höhe von 10,00 Euro zahlen.

Staubiges Vergnügen: Ferienlager der Speedwayfahrer am Dithmarschen-Ring

Auf dem Dithmarschen-Ring, der Speedwaybahn bei Albersdorf, wird bei diesem heißen Wetter viel Staub aufgewirbelt. Seit Montag hat der MSC Nordhastedt hier zu einem Ferienlager für den Speedwaynachwuchs eingeladen.
Rund 250 begeisterte Speedway-Fans hatten ihre Wohnwagen und Zelte aufgeschlagen. Die jungen Fahrer durften hier ihre Maschinen für die nächsten Rennen ausprobieren und verbessern. Zum Abschluss konnten die Fahrer in mehreren Rennen ihr Leistung untereinander erfahren.
Der 16-jährige Denny Maaßen aus Nordhastedt gilt unter Experten als Speedway-Talent. Er fährt bereits in Dänemark und Polen mit bei Speedway-Rennen und will gerne den WM-Titel gewinnen. Der 7-jährige Kevin aus Diepholz ist erst in dieser Saison gestartet. Sein Vater hatte ihm eine kleine Rennmaschine gekauft, die er jetzt hier ausprobiert. Nicole Standtke (14) hatte im letzten Jahr zwei Unfälle, bei denen sie sich einen arm und einen Daumen brach. Nichtsdestotrotz saß sie wieder im Rennsattel und übte für die kommende Saison.

Eine staubige Angelegenheit: Motocross Jugendmeisterschaft auf dem Grünthalring

Der Motorclub Albersdorf im ADAC hatte zum 2. Lauf der schleswig-holsteinischen Jugendmeisterschaft im Motocross auf den Grünthalring eingeladen. Der erste Termin am 12. Juni musste wegen Dauerregens verschoben werden. Jetzt am 17. Juli waren die Wetterbedingungen besser, aber  mit 33 Grad im Schatten auch nicht gerade angenehm. Der Motorclub gab sich alle Mühe, die Staubbelastung auf dem Parcours durch häufige Bewässerung niedrig zu halten, aber jeder Durchlauf blieb eine staubige Angelegenheit.
Die jungen Motorsportler störte das jedoch wenig, sie wollte fahren und gewinnen! Dank der guten Organisation gab es keinen Unfall. Alle Teilnehmer erreichten zwar erschöpft, jedoch ohne Blessuren, nach spannenden Rennen im steilen Gelände das Ziel.
Sieger:
Klasse A (Fahranfänger): Maikel Zeller (Malente) vor Deik Pauschert (Bokel) und Alexander Schulz (Bokel)
Klasse B (bis 65 ccm): Miles Lüllmann (Hademarschen) vor Darleene Voß (Hademarschen) und Marten Lange (Tensbüttel)
Klasse J (bis 85 ccm): Andres Rogge (Albersdorf) vor Björn Cornels (Albersdorf) und Hinnerk Jalas (Malente)
Klasse C1 (bis 125 ccm): Torben Stadthaus (Mölln) vor Marvin Jürgensen (Albersdorf) und Marvin Engemann (Kropp)

Tagesfahrt in die Lüneburger Heide

Der Hauseigentümerverein Haus & Grund Albersdorf veranstaltete den diesjährigen Jahresausflug in die Lüneburger Heide. 85 Mitglieder erlebten eine interessante Reise.
Als erstes Ziel wurde die Schiffshebeanlage in Scharnebeck besichtigt. Ein großer Aufzug hebt eine komplette Schleusenkammer von 100 Metern Länge mitsamt dem Schiff 38 Meter hoch, um den Höhenunterschied im Elbe-Seitenkanal zu überwinden.
Weiter ging es nach Lüneburg zu einer Stadtführung und danach zum Mittagessen im Restaurant "Zum Roten Tore".
Von Bispingen aus folgte dann eine Kutschfahrt durch die herrliche Heidelandschaft, die dann bei Kaffe und Kuchen endete.

Königsschießen des Schützenvereins

Das Königsschießen der Albersdorfer Schützengilde fand bei schönstem Sommerwetter auf dem Hof des Vereinslokals „Waldesruh“ am 26. und 27. Juni statt. Teilnahmeberechtigt waren alle Vereinsmitglieder. Bei den Herren wurde traditionell mit der Armbrust auf einen hölzernen Vogel geschossen. Im Gegensatz zu den Vorjahren war der Holzadler in diesem Jahr nicht so hartnäckig. Kurz nach 17 Uhr gelang es Wolfgang Jebens das letzte Stück herabzuschießen, so dass die Siegerehrung pünktlich um 18 Uhr beginnen konnte. Erster Ritter wurde Karl-Heinz Ohlen und zweiter Ritter Dieter Jebens.
Bei den Damen wurde mit dem Luftgewehr auf Entenscheiben geschossen. Königin wurde Sabine Stuhlmacher, 1. Hofdame Anja Abrahams und 2. Hofdame Marion Schulz.
Die Jungschützen kämpften ebenfalls mit dem Luftgewehr um Königsehren, es wurde auf Figuren geschossen. Jungschützenkönigin wurde Jasmin Jebens, ersten Prinz Jonas Stuhlmacher und zweite Prinzessin Madeline Röhl.
Der zweite Tag des Schützenfestes wurde mit einem Königsfrühstück eingeleitet. Anschließend wurden die Vorjahresmajestäten mit musikalischer Begleitung durch einen Spielmannszug abgeholt und dann erfolgte die Fortsetzung des Wettkampfes.
Die Königsproklamation nahm Bürgermeister Peter Mucke vor. Für das Königspaar verlas er eine Urkunde, in der er zahlreiche Privilegien der Gemeinde einräumte, wie die Benutzung an 365 Tagen alle ortseigenen Verkehrsbetriebe, freies Tanken der örtlichen Kurlüfte und Besteigen des Aussichtsturmes zum Fernsehen ohne Gebühren


Die Teilnehmer des Schützenfestes 2010
 
 















Die Majestäten 2010 mit ihrem Hofstaat, vorne von links: Madeline Röhl, Jugendkönigin Jasmin Jebens, Jonas Stuhlmacher. Stehend von links: Anja Abrahams, Vorsitzende Ingrid Thiemann, Dieter Jebens, Bürgermeister Peter Mucke, Schützenkönig Wolfgang Jebens, Königin Sabine Stuhlmacher, Marion Schulz und Karl-Heinz Ohlen.

















Das Jungschützenkönigspaar: Madeline Röhl, Jasmin Jebens, Jonas Stuhlmacher.





Text und Fotos: Tießen (emt)

DRK Ortsverband Albersdorf


Viele verbinden das Rote Kreuz mit der Blutspende und der Altkleidersammlung. Weil wir jedoch viel mehr machen , möchten wir uns an dieser Stelle kurz vorstellen.
Das DRK Albersdorf ist ein Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes, zu dem Mitglieder jeden Alters gehören. Neben den typischen und bekannten Aufgaben und dem Handarbeitskreis hat das DRK noch spezielle Aufgabenbereiche, die unsere drei Gemeinschaften ausfüllen: die Wasserwacht, das Jugendrotekreuz und die kürzlich neu gegründete Bereitschaft. In diesen sind viele der aktiven Mitglieder organisiert. 
Aus dem Schwimmmbad bekannt ist unsere Wasserwacht, die sich die Ausbildung im Schwimmern und Rettungsschwimmen auf die Fahnen geschrieben hat. Eng damit verbunden ist das Jugenrotekreuz, welches die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in Erster Hilfe als Ziel hat. Diese Fachbereiche existieren bei uns schon lange. Dazu gekommen ist nun die Bereitschaft, welche Aufgaben im Betreuungsdienst wahrnehmen möchte. Speziell dazu zählt der Bereich der Verpflegung. Damit knüpfen wir quasi an den Betreuungszug Albersdorf an, welchen es vor 20 Jahren gab - einigen sind sicherlich noch die Mehlbüdel bekannt. 
Als Albersdorfer Verein dreht sich bei uns alles um Pfingsten. Wie in jedem Jahr nimmt die Wasserwacht mit einem Wagen am Pfingstumzug teil. Am gesamten Pfingstwochenende steht der Ortsverein mit einem Zelt im Kurpark und verkauft Kaffee und Kuchen. Auch danach geht es bei uns aktiv weiter. Die Wasserwacht hat mehrere Aktivitäten im Schwimmbad geplant, dazu kommt das Schwimmtraining und bei der Bereitschaft die Ausbildung an den Dienstabenden. Natürlich machen wir auch wieder Blutspenden und Altkleidersammlungen. Die Termine werden rechtzeitig vorher durch Straßenschilder bekannt gemacht.

Der DRK-Ortsverband hat sein Zentrum im DRK-Heim hinter dem Albersdorfer Amtsgebäude, Bahnhofstr. 23. 
Hier ist ebenfalls der Treffpunkt für die Albersdorfer Tafel. Das DRK-Heim dient auch als Wahllokal.

Ansprechpartner: Marion Klein, Brook 8, 25767 Albersdorf, Tel 04835 - 7245

Der Ortsverband ist dem DRK-Kreisverband Dithmarschen angeschlossen, siehe
http://www.drk-dithmarschen.de/.

Albersdorfer Tafel erhält Ehrenpreis des Bürger-Bündnisses

Das Albersdorfer Bürger Bündnis (ABB) verleiht seit Gründung im Jahre 2008 jährlich einen Albersdorfer Ehrenamtspreis für verdiente Einrichtungen oder Vereine. Die Preisträger von 2008 und 2009 waren der Volksfestverein und der Verein für Handel, Handwerk und Gewerbe. Beide Vereine erhielten seinerzeit nur eine Urkunde und einen Blumenstrauß. Jetzt hat das ABB weder Kosten noch Mühe gescheut, Medaillen anfertigen zu lassen und diese in einer kleinen Feierstunde den Mitgliedern des Gewerbevereins, Christiane Varga, und des Volksfestvereins, Wolfgang Biller, nachträglich überreicht. Neu in der Runde war Olaf Schulz aus Schafstedt. Stellvertretend für die Albersdorfer Tafel nahm er als dritter Preisträge die Medaille vom ABB-Vorsitzenden Frank Eckert in Empfang.
Die Leser der parteieigenen Zeitung „Zypresse“ hatten sich eindeutig für die Tafel entschieden. Seit nunmehr fünf Jahren gibt es in Albersdorf die Tafel, Getragen wird die Albersdorfer Tafel vom Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Von Anfang an war Olaf Schulz dabei. Schulz ist zu diesem Ehrenamt gekommen, weil er selbst einmal unter denjenigen war, die Lebensmittel von einer Tafel bezogen haben. Schulz betont, dass er nicht alleine ist, der die Arbeit der Tafel gewährleistet. Drei weitere ehrenamtliche Helfer und bis zu vier Eineuro-Jobber unterstützen ihn dabei.
Die Albersdorfer Tafel kümmert sich nicht nur um Personen aus Albersdorf, sondern um Menschen aus einem Umkreis von 16 Kilometern. So gehören auch Hanerau-Hademarschen, Tellingstedt und Dörpling zum Einzugsgebiet der Tafel in Albersdorf. Täglich sind die Helfer dieses gemeinnützigen Vereins unterwegs, um Lebensmittel aus Supermärkten, Bäckereien, Landwirten, Vereinen, Kirche, Verbänden oder privaten Spendern abzuholen. Hierfür wird ein überwiegend aus Spenden finanziertes Kühlfahrzeug benutzt. Pro Jahr ist die Tafel etwa 20.000 Kilometer unterwegs, um die Lebensmittel zu ihrer Ausgabestelle in der Bahnhofsstraße 23 hinter dem Amtsgebäude zu befördern.
Derzeit werden etwa 50 Familien mit 150 Einzelpersonen wöchentlich montags, mittwochs und freitags mit Lebensmittel versorgt. Die Zahl der Bedürftigen dürfte allerdings noch höher liegen, so Olaf Schulz. Viele Leute verzichten wohl aus Scham auf den Gang zur Tafel.
Neben der Lebensmittelbesorgung und Ausgabe bietet Schulz auch Heimkindern aus Wrohm einen Kochkurs an, damit diese Kinder lernen, was man aus den Lebensmitteln, die die Tafel ausgibt, alles kochen kann. So lernen diese Kinder bei ihm einen Bereich der Ernährung außerhalb von Fastfood und Fertiggerichten kennen.
Weiter wird mit der Jugendgerichtshilfe zusammengearbeitet. Jugendliche, die sich etwas zu schulden kommen lassen haben, können bei der Albersdorfer Tafel ihre Sozialstunden ableisten.



Vorne von links: ABB-Beisitzerin Karen Jahncke, Vorsitzender Frank Eckert, Olaf Schulz, Christiane Varga, Wolfgang Biller. Hintere Reihe die Vorstandsmitglieder der ABB: Mirko Reis, Patrick Leopold, Gabriela Duchow und Monika Friederichsen.
Foto und Text: Tießen

Albersdorfer Volksfestverein

„Aus dem Bedürfnis heraus, den Fremden und Gästen, die im Sommer unseren von Wald umgebenen Ort als Erholungsstätte aufsuchen, eine größere Festveranstaltung zu bieten, traten im Jahre 1902 die Vorstände zusammen und beschlossen, ein Volksfest zu veranstalten.“ Dieser knappe Satz ist der schriftlich verbriefte Auftakt zur Gründung eines Volksfestvereins in Albersdorf. Schon zuvor erfreute sich der Ort eines lebhaften Fremdenverkehrs, was der intensiven Werbung des Bürgervereins, des Kurvereins und des Verschönerungsvereins zu verdanken war.

Der Gärtnereibesitzer Anton Jürgensen ergriff schließlich die Initiative und begeisterte sechs Vereine und die Freiwillige Feuerwehr für die Gründung des Volksfestvereins. Die Vereine der ersten Stunde waren laut Beschlussprotokoll von 1903 der Kampfgenossenverein 1870/71, der Gardistenverein, der Kriegerverein, die Feuerwehr, der Turnverein, der Kurverein und die Liedertafel. In Hotel "Zur Badeanstalt", dem heutigen "Kurhotel Ohlen", wurden folgende Männer in den ersten Festausschuss gewählt: Anton Jürgensen als erster Vorsitzender, Johann Grantz als zweiter Vorsitzender, Peter Hansen als erster Schriftführer, Heinrich Lau als zweiter Schriftführer sowie Johannes Sierks, Hans Kuhr und Friedrich Moltzen. Als Tag des ersten Volksfestes wurde der 19. Juli 1903 festgelegt. Zum Festplatz wurde der Kaiserberg bestimmt, und auch einen Umzug gab es schon bei diesem ersten Fest. Dieser stellte sich am "Dithmarscher Hof", einer Gastwirtschaft am Kapellenplatz, auf.

Um mit dem Fest nicht in die Miesen zu geraten, zeichneten 26 Bürger zur Deckung eines möglichen Defizits eine Garantiesumme in Höhe von 360 Mark. Die Gastwirte des Ortes übernahmen indes die Aufstellung von 1500 Sitzplätzen.
Das erste Fest war so erfolgreich, dass eine Rücklage angelegt werden konnte und einer Wiederholung nichts im Wege stand. In den ersten Jahren beschränkten sich die Albersdorfer Organisatoren auf ein eintägiges Fest. 1920 wurde es dann erstmals auf zwei Tage ausgeweitet.

Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens gab sich der Verein 1912 erstmals eine Satzung. Schon zwei Jahre später wurden auf den Kanal-Linien Brunsbüttel-Grünental und Rendsburg-Grünental zwei Dampfer geschartert. Von dem Anleger Grünental aus wurden die Gäste dann mit Personenautos im Pendelverkehr zum Festplatz am Kaiserberg gefahren.

Die hoffnungsvollen Aktivitäten wurden dann vom Ersten Weltkrig jäh unterbrochen. Doch nahm der Verein 1919 mit frischem Mut seine Tradition wieder auf. Viele Erfolge, aber auch immer wieder Rückschläge begleiteten das Vereinsleben: 1923 schlug die Inflation zu, das Fest belief sich in Einnahmen und Ausgaben auf sagenhafte acht Millionen Mark. Im Januar 1924 musste festgestellt werden, dass es sich mit dem Vereinsvermögen „erledigt habe“. Es folgten ein schwieriger Neustart, da es nach der Inflation keine Rücklagen mehr gab. Dennoch machten die Organisatoren weiter, auch nachdem 1927 ein total verregnetes Pfingsten erneut die Kasse ruinierte.

1929 beschloss der Verein, das Fest weiterhin an zwei Tagen zu feiern und bewarb dieses in Rundfunk und Presse, womit die Besucherzahlen beachtlich gesteigert wurden. Als es dem Verein nach 1930 finanziell wieder besser ging, dachte er sofort wieder ans Allgemeinwohl und beteiligte sich vier Jahre lang mit einem jährlichen Zuschuss in Höhe von 500 Mark am Bau des Aussichtturmes auf dem Kaiserberg. Der Turm wurde übrigens von der Heider Firma Köster errichtet.

Das erste Feuerwerk wurde 1931 abgefeuert - auf einer Kirchenkoppel an der Friedrichstraße. 1932 wurde dann das vorerst letzte Volksfest, das der Verein nach eigenem Gusto ausrichten konnte. Danach geriet man unter das Joch der Nazis. Die NSDAP versuchte, das Volksfest durch einen Wehrsporttag zu ersetzen. Doch gegen Zahlung einer Geldspende konnte der Verein 1933 zumindest die geplante Parteiveranstaltung abwenden. Doch im Jahr darauf war nichts mehr zu machen: Statt eines Volksfestes wurde auf Parteianordnung ein Wehrsporttag unter der Regie der SA-Standarte Dithmarschen absolviert. Regie und Ablauf übernahm nicht der Verein, sondern die Gemeinde Albersdorf.
Der Volksfestverein beschloss indes 1935, keine Anstalten in Sachen Volksfest mehr zu unternehmen. Die Antwort der Nazi-Regenten folgte auf dem Fuße: Der damalige Bürgermeister Ferdinand Diekmann verfügte den Zusammenschluss von Volksfestverein, Verkehrsverein, Schwimmverein und Verschönerungsverein zum Verkehrsverein. Der neu gebildete Club wurde gemeinsam mit der Gemeindevertretung einem Sonderbeauftragten unterstellt. Die Volksfeste 1937 und 1938 wurden dann von der NS-Organisation „Kraft durch Freude“ ausgerichtet – entsprachen allerdings nicht dem gewohnten Niveau. Über das Fest 1939 gibt es keine Aufzeichnungen mehr. Danach setzte der Zweite Weltkrieg einen vorläufigen Schlussstrich unter dieses Fest. 

Erst 1948 fanden sich wieder Albersdorfer zusammen, um das Volksfest aus Ruinen auferstehen zu lassen. Erster Vorsitzender der Nachkriegszeit des Vereins wurde 1948 der kommissarische Bürgermeister Peter Wieck. Annton Jürgensen wurde Ehrenvorsitzender.

Nach der Währungsreform stand der Verein erneut ohne einen Pfennig in der Tasche da. Dennoch wurde das Volksfest 1949 ein voller Erfolg, der dem Verein Mut und Kraft gab, weitere Feste zu organisieren. 1953 feierte der Verein sein 50-jähriges Jubiläum, doch blieben die Feste trotz guten Verlaufs in wirtschaftlicher Hinsicht schwierig. Es mussten neue Geräte angeschafft werden, der Verein musste Vergnügungssteuern zahlen und die Standgelder wurden von der Gemeinde eingestrichen. Mehrfach wurde deshalb in den 50er-Jahren das Fest infrage gestellt.

In den 60er-Jahren verbesserte sich die finanzielle Lage des Vereins und auch die Infrastruktur im Ort. So erhielt der Verein einen Nutzungsvertrag für den "Papenbusch", der zum Kurpark ausgebaut wurde. Der Kurpark bekam 1969 seinen Musikpavillon, an dessen Ausbau der Verein maßgeblich beteiligt war. Vorsitzender war zu dieser Zeit, nämlich von 1955 bis 1972, Willibald Golz, zugleich Albersdorfer Bürgermeister.

Nur wenige Jahre später schlug der Verein abermals neue Wege ein und brachte 1978 mit dem Schweizer Stargast Paola internationales Flair in den Kurpark. Seitdem stehen regelmäßig zu Pfingsten in Albersdorf national und international bekannte Musiker auf der Muschelbühne im Kurpark – übrigens: die ersten Weltstars, die dort ein Konzert gaben, waren im Oktober 1996 die Don Kosaken unter der Leitung von Serge Jaroff.
Vom Ende der 70er-Jahre bis über die Jahrtausendwende hinweg prägte der ehemalige Albersdorfer Bürgermeister Manfred Trube die Geschicke des Vereins. Gleichwohl sank die Zahl der Aktiven auf weniger als 30. Ende der 90er-Jahre ging die personelle Durststrecke indes zu Ende und zehn neue Mitglieder wurden auf einmal aufgenommen. In den folgenden Jahren fand der Verein immer größeren Rückhalt bei den Jüngeren, so dass die Zahl der Mitglieder auf aktuell 60 anstieg. Unter dem Vorsitz von Knut Torsten Arp, der dieses Amt von Trube 2004 übernahm, hat sich das Fest in vielen Punkten verändert. Der Jahrmarkt wurde ausgeweitet, die Angebote im "Papenbusch" für Familien verbessert und die gesamte Veranstaltung in ein moderneres Gewand gehüllt. „Gleichwohl ist es uns wichtig, Traditionen zu erhalten“, sagt Arp. Den Beweis, Neues und Altes nach wie vor geschickt zu verbinden, tritt der Verein mit dem Volksfest 2010 erneut an.

Schützenkönigin pflanzt Eiche im neuen Hochzeits- und Majestätenwald

Traditionsgemäß pflanzt das amtierende Majestätenpaar der Albersdorfer Schützengilde anfangs Mai einen Baum im Hochzeits- und Majestätenpark.
Der jetzige Park zwischen Brook und Süderstraße ist allerdings vollständig bepflanzt. In diesem Jahr wurde extra für diese Tradition ein neuer Park an "An der Gieselau" angelegt. Der König war nicht erschienen, aber die amtierende Schützenkönigin Jessica Jebens ließ es sich nicht nehmen, dort den ersten Eichenbaum zu pflanzen. Der stellvertretende Bürgermeister Hans-Joachim Günther und zahlreiche Schützinnen und Schützen waren zugegen. Herr Günther verlas die Urkunde:
"Nach einem Dokument der Holz- und Jagdordnung vom 24. April 1737 bestand die Verpflichtung in $13, dass jede Mannsperson, welche sich zu verheirathen gedenket, schuldig und verpflichtet sein soll, vor der anzutretenden Ehe 10 junge Eichen oder 15 junge Buchen zu pflanzen." So galt es für den damaligen Holzdistrikt des ehemaligen Kirchspiels Albersdorf.
Diese Tradition hat die Gemeinde Albersdorf vor Jahren wieder aufleben lassen und auch auf den 25. und den 50. Hochzeitstag erweitert.
Neben der symbolischen Bedeutung, ein Zeichen für Hoffnung , Wachstum und Beständigkeit zu setzen, fördert dies natürlich die Waldvielfalt in unserem schönen Albersdorf.

 Foto: Tießen

GEW-Ortsverein sucht Förderprojekte

Der Albersdorfer Ortsverein der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) tagte zur diesjährigen Jahresversammlung im Café Timm.
Der Ortsverein bot den verschiedenen Schulen im Einzugsgebiet an, schuleigene Förderprojekte zu benennen, die dann über die GEW finanziell unterstützt werden könnten. Das Veranstaltungsprogramm des Ortsvereins sieht für das Jahr 2010 eine Naturwanderung vor, einen Besuch im neugestalteten Albersdorfer Steinzeitpark, im Museum Haithabu und im offenen Ganztagsbereich der Regionalschule, sowie ein Spieleabend. Am 3. Juni soll an der Protestaktion gegen die Schleswig-Holsteineinische Schulreform teilgenommen werden.
Der Ortsverband konnte die Mitglieder Renate Emeis (50 Jahre im Verein), Astrid Drews-Dedert (35 Jahre) und Uta Focken (35 Jahre) ehren.
Maren Nissen ist die Vorsitzende des Ortsvereins, Rolf Manasterny der 2. Vorsitzende und Käthe Jürgens die Kassenwartin. Delegierte zur GEW-Kreiskonferenz sind Elke Knier, Rolf Manasterny und Joachim Jens.

DRK-Ortsverein stellt neue Container für die Altkleidersammlung auf

Altkleider werden gerne vom DRK angenommen, finanzieren sich daraus doch die vielen Aktivitäten des Ortsvereins.
Bislang wurden die Altkleider zweimal im Jahr von Haus zu Haus gesammelt. Immernhin kamen jedes Mal rund acht Tonnen Altkleider zusammen.
Um die Abgabe der Altkleider zu erleichtern, hat der Ortsverband insgesamt 5 Altkleidercontainer aufgsetellt: Zwei stehen am Markt hinter dem ZOB, einer am Feuerwehrgerätehaus, einer an der Gaststätte "Zur Erholung" gegenüber vom Penny-Markt, einer hinter dem DRK-Heim hinter dem Amtsgebäude und einer in Bunsoh nahe der Schule.  Das DRK-Team wird die Container regelmäßig entleeren, so die Vorsitzende Marion Klein.
Die Altkleider sollten nicht lose, sondern in Altkleidersäcke verpackt, in den Container geworfen werden. Schuhe bitte paarweise bündeln.

Steigende Mitgliederzahlen beim Sozialverband

Wie wichtig die Arbeit und die Angebote des Sozialverbandes sind, zeigt sich in dem Zuwachs von 26 Mitgliedern. Aktuell hat der Verband damit 275 Mitglieder, berichtete die Vorsitzende Andrea Höhrmann in ihrem Bericht zur diesjährigen Jahresversammlung.
Für langjährige treue Mitgliedschaft wurden geehrt: Dolly Timm (30 Jahre), Adolf Bergmann, Max Vollert, Werner Bierkant, Karla Bierkant, Andrea Höhrmann (alle 15 Jahre), Kerstin Fox, Reiner Hinz, Uwe Kracht und Werner Riemann (alle 10 Jahre).
Bei der anschließenden Wahl wurden die Vorsitzende Andrea Höhrmann und der zweite Vorsitzende Heino Krieg einstimmig wiedergewählt. Werner Bierkant ist der Schatzmeister, Helga Büsen die Schriftführerin, Annegret Tiedemann die Frauenbeauftragte und Detlef Zellmer der Besisitzer.

Jäger des Hegerings kümmern sich um die heimische Tierwelt

Gut 35 Jäger begrüßte der Hegeringleiter Sönke Marxen zur diesjährigen Jahresversammlung des Hegerings 1 im Café Timm. Als Gast kam der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Dithmarschen-Süd, Hans Rühmann.
Hans Rühmann berichtete über die Novellierung des Waffenrechts mit den neuen Bestimmungen zur Aufbewahrung und zum Transport der Jagdwaffen, sowie die dreijährige Abschussplanung für Rehwild. Auch sollte vermieden werden, dass die heimische Tierwelt in ihren Rückzugsgebieten durch Jogger, Reiter und Spazeirgänger gestört wird. Rechts- und Haftungsgrundlagen seien außerdem nicht eindeutig geklärt.
Sönke Marxen berichtete über die Erfahrungen beim Abfangen und Bergen von Unfallwild. Die Gefahren bei den Einsätzen, insbesondere auf der Autobahn, sind nicht einzuschätzen. Er kritisierte den Zustand der Wildschutzzäune an der A23 und den ungepflegten Buschbewuchs zwischen den Fahrbahnen, die das Wild geradezu anlockt.

Der Hegering 1 wird sich an der Gestaltung eines Themenwanderweges in Albersdorf beteiligen.
Der Hegering hatte in diesem strengen Winter nach Aufhebung des Fütterungsverbotes eine größere Menge Futterrüben organisiert, die in den einzelnen Revieren verteilt und vom Wild sehr gut angenommen wurden. Marxen dankte allen für ihren Einsatz.
Die Jäger Christian Rohwedder (Bunsoh) erhielt die Treuenadel für 50-jährige Mitgliedschaft, Günter Möller (Osterrade) und Klaus Marsau (Bunsoh)  für 40 Jahre und Klaus Ramundt (Albersdorf) für 25 Jahre.

Förderverein AÖZA zieht positive Bilanz

Anlässlich der Jahresversammlung des Fördervereins AÖZA konnte der erste Vorsitzende Manfred Trube den zahlreich anwesenden Mitgliedern zufriedenstellende Zahlen offerieren.
320 Mitglieder sind derzeit im Verein, die Summe ist konstant geblieben, sollte sich aber im kommmenden Jahr durch Werbung erhöhen lassen. 45 Mitglieder arbeiten ehrenamtlich für das Projekt AÖZA. Sie sind eingesetzt zur Betreung der Gäste und Schulklassen, leiten die Mitmachaktionen und machen Führungen, Landschafts- und Tierpflege oder arbeiten am Computer. Rund 3.000 Arbeitsstunden wurden so geleistet.
Der Vorsitzende lobte auch die Sponsoren Fielmann und Bigo-Lotterie, die Sach- und Geldspenden für den Steinzeitpark einbrachten. Dadurch sind die Finanzen ausgeglichen.
Ein besonderer Dank gebührt dem wissenschaftlichen Berater Dr. Rüdiger Kelm, der sich mit außergewöhnlichem Engagement für den Steinzeitpark und das Museum in Albersdorf einsetzt.
Manfred Trube stellte abschließend fest: " Bei allem Für und Wider im Bezug auf das Projekt AÖZA, die Werbewirksamkeit für Albersdorf und die Region Dithmarschen wird von vielen unterschätzt. Was wäre Albersdorf heute ohne den Steinzeitpark mit seinen zahlreichen Aktivitäten."
Der stellvertretende Vorsitzende Walter Denker dankte Manfred Trube und dessen Familie, die unerschütterlich bei Wind und Wetter die Tiere im Steinzeitpark versorgen. Besonders der harte Winter verlangte viel von ihnen, denn die Wasserleitung war zugefroren und die Trubes haben über vier Wochen lang täglich ca 300 Liter Wasser zu den Tieren bringen müssen.
Im Rahmen der Versammlung überreichte der Künstler Martin Markus Vollert ein vom ihm gemaltes Kunstwerk, das das tägliche Leben in einem Dorf in der Steinzeit darstellt. Das Gemälde soll das Service-Gebäude am Eingang zum Steinzeitdorf verschönern.
Bei den anstehenden Wahlen wurde Walter Denker als zweiter Vorsitzender wiedergewählt, Rainer Grohmann wird der Schriftführer des Fördervereins.

DRK im Aufwind

Der Ortsverein Albersdorf des Deutschen Roten Kreuzes wird wieder aktiver. Auf der Jahresversammlung wurde beschlossen, wieder einen Bereitschaftsdienst ins Leben zu rufen. So hat Albersdorf nach dem Einstellen des Betreuungszuges im Jahre 1989 wieder eine DRK-Bereitschaft.

Holger Neumann stellte den anwesenden Mitgliedern und Gästen die Aufgaben einer Bereitschaft vor. Die Mitglieder, ausgestattet mit Fachkenntnissen, versehen freiwillig ihren Dienst zugunsten anderer Menschen, sei es bei sportlichen Großereignissen oder bei öffentlichen Veranstaltungen. Die Zuschauer verlassen sich darauf, dass das DRK da ist. Auch im Betreuungsdienst sorgen sie für das Wohl anderer Menschen. Im Katastrophenfall oder bei Massenveranstaltungen sind es die Helfer, die Betroffene und Zuschauer mit Verpflegung versorgen oder bei Bedarf warme Decken bereithalten. Auch das Herrichten von Notunterkünften gehört zum Aufgabenbereich der Betreuer.

Von der Kreisbereitschaftsleitung wird Holger Neumann als kommissarischer Leiter eingesetzt und wird die Bereitschaft bis zur Wahl eines Leiters führen.

Auch soll die Jugendrotkreuz-Arbeit erweitert werden. Bisher fand diese nur in der Wasserwacht statt.

Dank der Zustimmung der Gemeindevertretung darf das DRK bald auch einen Altkleidercontainer am Marktplatz/ZOB aufstellen. Zwei weitere Behälter stehen künftig neben der Garage hinter dem DRK-Zentrum in der Bahnhofstraße, damit die gespendeten Altkleidersäcke nicht mehr vor die Tür gestellt werden müssen

Das DRK Albersdorf ist gut aufgestellt, berichtete die Vorsitzende Marion Klein auf der Jahresversammlung und der Ortsverein versucht, in den nächsten Jahren weiter zu wachsen. Engagierte Mitglieder stehen zur Verfügung, dennoch sucht der Ortsverein weiterhin nach interessierten aktiven und passiven Mitgliedern.

Weitere Informationen können unter der neuen Internetadresse www.drk-albersdorf.de eingeholt werden.

Bei den satzungsmäßigen Wahlen wurde Guido Looft als stellvertretender Vorsitzender einstimmig für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Neu in den Vorstand wurde Kordula Beling als stellvertretende Schatzmeisterin und Torben Hatje als zweite Beisitzerin gewählt.

Für langjährige aktive Mitgliedschaft im Deutschen Roten Kreuz wurden ausgezeichnet: für fünf Jahre Kerstin Bull und Sonja Wetzel, für 25 Jahre Guido Looft, für 30 Jahre Gerda Rühl, Wilma Karow und Horst Ehrenberg, für 35 Jahre Hildegard Wiese. Silke Tesch wurde für 25 Jahre passive Mitgliedschaft geehrt.

Ebenso wurden die freiwilligen Blutspender für mehrmalige Spenden ausgezeichnet. 25 mal: Telse Thiessen aus Immenstedt, Anke Becker aus Albersdorf, Sönke Konnowski aus Bunsoh, Kerstin Karsten aus Tensbüttel, Jakob Diller aus Wennbüttel, Steffen Vollert aus Tensbüttel-Röst, Jens Johannsen aus Albersdorf und Angelika Nickelsen aus Tensbüttel-Röst. 50 mal: Uwe Frahm aus Albersdorf, Gerd Uwe Brase aus Albersdorf, Inge Eggers aus Jützbüttel. 75 mal: Elke Dietz aus Albersdorf, Bernd Eggers aus Jützbüttel, Rainer Grohmann aus Albersdorf.





Die Geehrten und Gewählten von links: Telse Thiessen, Silke Tesch, Guido Looft, Horst Ehrenberg, Uwe Frahm, Bernd Eggers, Elke Dietz, Gerda Rühl, Hildegard Wiese, Sonja Wetzel, Wilma Karow, Marion Klein, Anke Becker.


















Vorsitzende Marion Klein und Holger Neumann




Text und Fotos: Tießen (emt)

Wasserwacht zieht wohlgerüstet in die neue Saison

Die Albersdorfer Wasserwacht ist ein aktiver Jugend-Fachdienst des DRK Ortverbandes. Er wird getragen von derzeit 91 Mitgliedern, zumeist schwimmbegeisterte Jugendliche. Der Fachdienstleiter Mirko Reis berichtete auf der Jahresversammlung, dass im vergangenen Jahr 138 Schwimmer aus- und weitergebildet wurden. Davon waren 41 Kinder, die das erste Seepferdchen-Abzeichen erwarben. Bei den Rettungsschwimmern gab es 2 Abzeichen in Bronze, 7 in Silber und 3 in Gold.
Der Vorstand wurde erweitert. Fachsdienstleiter ist Mirko Reis, sein Stellvertereter ist Guido Looft. Als Jugendsprecherin wurde Andrea Reis gewählt, als Technischer Leiter Hendrik Berndt. Beisitzer sind Torben Hatje und Marie Christin Bocian.
Im kommenden Jahr sind Schwimmkurse für alle Altersklassen geplant, ebenso wie Schwimmtraining am Dienstag und Donnerstag. Die Jugendgruppe wird zwei Sommerfeste ausrichten, auch wieder ein Übernachtungswochende im Schwimmbad.

Arbeiterwohlfahrt zeigt soziales Engagement

Anlässlich der Jahresversammlung berichtete der Vorsitzende Rolf Franke stolz, dass sich die Mitgliederzahl des Vereins "Arbeiterwohlfahrt AWO" mehr als verdoppelt hat. Insbesondere durch die intensive Werbung von Olaf Schulz konnten 54 neue Mitglieder aufgenommen werden, so dass jetzt 106 Mitglieder den Verein tragen. Rolf Franke bleibt der Vorsitzende, Olaf Schulz wird neuer Beisitzer und Heinz Evers übernimmt die Kasse.
Die AWO leistet in Albersdorf soziale Unterstützung, wo immer sie benötigt wird. Sie betreibt die Albersdorfer Tafel, um Bedürftige mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Die Aktion "Voller Schulranzen ", die auch für Lernhilfen und notwendigen Anschaffungen sorgt, wirkt der Kinderarmut entgegen.
In diesem Jahr wird wieder ein Familienausflug geplant, ebenso eine Fahrt mit Kindern nach Tolk. Der Verein wird an der Aktion "Sauberes Schleswig-Holstein" teilnehmen. Ein Vortrag über das Thema "Legasthenie" ist vorgesehen und der Ganztagsbereich der Regionalschule soll besucht werden. Am 10. Dezember wird die Weihnachtsfeier stattfinden.

Besonderes starkes soziales Engagement und viel ehrenamtliche Arbeit fordert der Betrieb der "Albersdorfer Tafel". Täglich sind die Helfer unterwegs, um bei Bäckereien und Lebensmittelmärkten die erforderlichen Lebensmittel zu beschaffen, die kurz vor Ablauf der Haltbarkeitsgrenze dort kostenlos abgegeben werden. Aber auch Landwirte, Vereine, Kirche, Verbände und private Leute spenden Sachgüter oder Geld.
Die Helfer fahren die gespendete Ware mit dem eigenen Kühlfahrzeug, das aus Spenden beschaftt werden konnte, zur Ausgabestelle in der Bahnhofstraße 23 (hinter dem Amtsgebäude). Dort sortieren sie die Lebensmittel und stapeln sie in Kühltresen und Warenregalen. Montags, mittwochs und freitags von 11:00 bis 12:00 Uhr ist für die Ausgabe geöffnet.
Zur Zeit bedient die Tafel 156 Berechtigte, hinter denen Familien stehen, so dass insgesamt etwa 460 notleidende Menschen die gespendeten Waren zu Gute kommen. Gegen einen Beitrag von 2 Euro kann der Berechtigte alle Lebensmittel, die er braucht, mitnehmen. Von dem eingenommen Geld können gerade die Energiekosten und die Tankrechnungen bezahlt werden.
Rolf Franke vollendet in diesem Jahr das 78. Lebensjahr und sucht dringend einen Nachfolger für die verantwortungsvolle Leitung der Alberdorfer Tafel.

Bericht zur Jahresversammlung des SV Ditmarsia

Bereits im letzten Frühjahr kam es zu einer Eskalation im Herren-Fußballbereich, berichtete der Vorsitzende Heribert Heinecke auf der Jahresversammlung des Sportverein Ditmarsia Albersdorf. Die negative Entwicklung der Vorjahre fand einen unrühmlichen Höhepunkt. Die einzig übrig gebliebene Herrenmannschaft, vorher waren es drei Mannschaften, stand unmittelbar vor der Auflösung mitten in der Saison. Mit vereinten Kräften ist es noch gelungen, Dank Mario Brügmann und Sascha Spruijt, aber auch den Spielern, die weiterhin zur Stange gehalten haben, die Saison zu Ende zu spielen. Seit letztem Sommer wird der Herrenfußball in Albersdorf als Spielgemeinschaft mit dem befreundeten Nachbarverein SV Merkur Hademarschen II gespielt.

Im Jugendfußball wird ebenfalls in Spielgemeinschaft mit Hademarschen gespielt. Die B-Jugend (14 bis 16jährige) musste in der Vorrunde wieder abgemeldet werden, während die A-Jugend (16-18jährige) sich ausschließlich aus Merkuranern zusammensetzt. Das bedeutet, dass Jugendfussball mit Albersdorfer Beteiligung zurzeit nur in den Altersklassen 4 bis 14 Jahre stattfindet.

„Leider macht der Trend, das immer weniger Jugendliche zum Fußball finden, auch vor Albersdorf nicht Halt, so Jugendobmann Oliver Förster. „Wenn man die derzeitigen F-Junioren betrachtet, kann man sich ausrechnen, dass es bei der Logik, die Kleinen von heute sind die Großen von morgen, nicht gut gehen wird.“ Zudem wird es immer schwieriger, motivierte Trainer zu finden.

Der Fußballclub Offenbüttel (FCO) bildet mit dem Wrohmer Sportverein eine Spielgemeinschaft, so der Vorsitzende Manfred Voß in einem Grußwort. Als Nachbarverein könnte er sich auch eine Zusammenarbeit mit Ditmarsia Albersdorf vorstellen. In der Tennissparte besteht seit Jahren schon so eine Gemeinschaft. Hierüber müssten sich die Vorstände beider Vereine zu gegebener Zeit in Verhandlungen treten.

Mit Ablauf des vergangenen Jahres hat sich Dörte Battig nach über 35 Jahren als Übungsleiterin des Kinderturnens verabschiedet. Leider ist es dem SV Ditmarsia noch nicht gelungen, eine Nachfolgerin zu finden.

Auch die Tennissparte verzeichnet einen Mitgliederrückgang. Von den einst 210 Mitgliedern sind heute nur noch 53 geblieben.

Es ist also für alle Sparten nicht nur Werbung von Mitgliedern sondern auch von Übungsleitern angesetzt.


Nach einem Probejahr wurde der Vertrag für die Nutzung der Sportanlagen im Dithmarsen-Park (ehemalige Kaserne) wieder aufgelöst. Die Kosten sind für den Sportverein nicht tragbar, so Heinecke. Gegen Zahlung einer Nutzungsgebühr stehen die Anlagen nach rechtzeitiger Voranmeldung zur Verfügung.

Der Vorstand hat ein Organigramm im Internet aufgestellt, in der jede Sparte seinen Ansprechpartner finden kann. Als nächstes hat sich der Vorstand zur Aufgabe gemacht, die Hallenbelegungszeiten zu überprüfen, um eventuelle Leerzeiten anders besetzen zu können.

Auch soll über Aufwandsentschädigungen für Spartenleiter nachgedacht werden, um Gruppenauflösungen vorzubeugen.

Im Jahr 2011 findet das 90jährige Vereinsjubiläum statt. Der SV Ditmarsia Albersdorf wurde am 1. April 1921 gegründet und dieses Jubiläum soll auch würdig gefeiert werden. Ein Festgremium wird aus dem Kreis des Vorstandes gebildet werden. Für Vorschläge und Anregungen ist dieser Ausschuss dankbar.

Aus Kostengründen musste die Geschäftsstelle am ZOB aufgegeben werden, da die Nebenkosten erheblich waren und es nicht zu vertreten war, diese aus Mitgliederbeiträgen zu tragen. Im Rahmen des Sponsorings stellt jetzt die Raiffeisenbank in der Oesterstraße 1 den Tagungsraum im Obergeschoß kostenlos zur Verfügung.
Der Mitgliederbestand ist im Jahre 2009 von 1004 auf 856 zurückgegangen. Dieser Rückgang ist auf eine Bereinigungsaktion, auf Austritte in Folge der Auflösung der Kinderturngruppe von Dörte Battig und auf die allgemeine wirtschaftliche Situation zurückzuführen. Als erfreuliche Entwicklung bezeichnete Heinecke, dass heute der SV Ditmarsia schon wieder 900 Mitglieder stark ist. Der Vorstand will die Mitgliederentwicklung eng überwachen und will Ideen entwickeln, wie der als großer traditionsreicher Sportverein dieser Region entgegen der allgemein negativen Tendenz weiter wachsen kann. Dazu wird auch Arne Wisch als neu gewählter zweiter Vorsitzender all seine Kraft einsetzen, um den Sport attraktiver zu gestalten. Hierzu kommt noch der Vorschlag von Trainer Mario Brügmann, einen Tag des Sports zu veranstalten, an dem sich alle Sportarten präsentieren.


Auf der Jahresversammlung wurden zahlreiche Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Zehn Jahre gehören dem Verein an und wurden mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet: Marret Hansen, Andreas Borkenhagen, Olga Heusler, Günter Köhl, Charlotte Kukel, Elsabe Paulsen, Jörg Petersen, Andrea Borkenhagen, Maike Bretthauer, Kerstin Petersen, Jörn Dethmann, Johann Frolikow, Ralf Klink, Eveline Pollakowski, Alexander Ramm, Dieter Witt, Natalja Maul, Hella Eschenbach.

Mit der silbernen Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Christiane Triebswetter und Dörte Adria geehrt.

40 Jahre gehören dem SV Ditmarsia Albersdorf an und erhalten das goldene Vereinsabzeichen: Ingeborg Kronfeld, Ingeborg Löwe, Gert Hoppe und Hans Thies.



Die geehrten Vereinsmitglieder des SV Ditmarsia Albersdorf für 40jährige Vereinszugehörigkeit, von links: Gabriela Duchow (bisherige stellvertretende Vorsitzende), Hans Thies, Ingeborg Kronfeld, Gert Hoppe und Heribert Heinecke (Vorsitzender)










Vorsitzender Heribert Heinecke





Text und Foto: Tießen (emt)


OB Torsten Albig motiviert die SPD

Der SPD-Kreisparteitag Dithmarschen tagte in diesem Jahr im neuen Dithmarsen-Park in Alberdorf. Der Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig versuchte den Genossen, einen Weg aufzuzeigen, der wieder nach oben führt.
"Es ist an der Zeit, Widerstand zu leisten". Die kommunale Selbstverwaltung ist gefährdet, weil der Bund sie verarmen lässt. Städte und Kommunen spielen in Berlin keine relevante Rolle. Die Bundespolitiker erleben die demokratische Basis, also die Menschen, wie bei einem Besuch im Zoo. Seine Botschaft lautet: "Wir brauchen investive Solidarpakte. Was für Banken gilt, das muss hundertfach für die Kommunen in Deutschland gelten". Bund und Land sollen mehr Vertrauen in die Kommunalpolitiker setzen. Es dürfe nicht sein, dass die Gewerbesteuer abgeschaftt werden soll, ohne darüber nachzudenken, wie Städten und Gemeinden geholfen wird. "Koalitionsverträge wichtiger sind als das Leben auf den Marktplätzen". Der Mensch gehört wieder in den Mittelpunkt der Politik.
Torsten Albig rüttelt die SPD mit seinen Thesen auf. Die Presse nimmt inzwischen bereits überregional Notiz davon, wie die anwesenden Reporter vom STERN zeigen. Wird Torsten Albig der neue Hoffnungsträger der SPD für die nächste Landtagswahl?
Der Landesvorsitzende Ralf Stegner war nicht zum Kreisparteitag erschienen, ließ jedoch Grüße über die Kreistagsvorsitzende Bettina Hagedorn ausrichten.

Neue Vorsitzende im Frauenchor Harmonie

Die langjährige Vorsitzende Roswitha Kuhr hat den Vorsitz im Frauenchor Harmonie in jüngere Hände abgegeben. Sie wurde mit herzlichen Dank entlohnt für die ausgezeichnete Arbeit für den Chor. Ein besonderer Dank ging ebenso an die Dirigentin Valentina Rokotowa für ihren unermüdlichen Einsatz.
Marret Hansen wurde zur ersten Vorsitzenden gewählt. Stellvertreterin ist Elsbeth Göttsche, zweite stellvertretende Vorsitzende bleibt Roswitha Kuhr. Monika Claußen bleibt Kassiererin, zweite Beisitzerin wird Heidi Rathjens-Thomsen und Notenwartin bleibt Ute Weiß.
Das Jahr 2009 war geprägt durch das 100-jährige Bestehen des Chores Harmonie mit mehreren Konzerten. Höhepunkt war die Verleihung der Zelter-Plakette in Schloss Breitenburg.
Das Jahr 2010 hat mit einem Neujahrskonzert gemeinsam mit der Union Brass Band begonnen. Des weiteren sind Konzerte zur Konfirmation am 30. Mai, zur Goldenen Konfirmation am 27. Juni, zum Sommer am 5. Juli, zum Volkstrauertag und zum Weihnachtsfest in Albersdorf und in Heide vorgesehen.

DRK-Wasserwacht geht in die neue Saison

Die Wasserwacht ist ein erfolgreicher DRK-Fachdienst in Albersdorf. In erster Linie erstreckt sich die Aufgabe in der ehrenamtlichen Aufsicht im Albersdorfer Freizeitbad mit der Ausbildung von Nichtschwimmern bis hin zu Rettungsschwimmern. Die Wasserwacht steht aber auch für Hilfsleistungen, Rettungswesen und Katastrophenschutz bereit.
Die junge, aktive Gruppe pflegt Geselligkeit beim Bowlen und durch Besuch von Freizeitparks. Zwei Sommerfeste werden im Freizeitbad geplant, ebenso ein Übernachtungswochenende für Kinder.
Mirko Reis fungiert als Fachdienstleiter der Wasserwacht, sein Stellvertreter ist Guido Looft. Neu gewählt sind Andrea Reis als Jugendleiterin und Hendrik Berndt als technischer Leiter. Beisitzer sind Torben Hatje und Marie Christin Bocian. Die junge Mannschaft konnte im vergangenen Jahr 23 neue Mitglieder werben, so dass die Wasserwacht derzeit aus 91 Mitgliedern besteht.

Bläservereinigung übt mit neuem Dirigenten

Die Albersdorfer Bläservereinigung mit ihrem Hauptorchester „Union Brass Band“ hat einen neuen Dirigenten. Seit Anfang des Jahres leitet Lasse Fankhänel (31) als elfter Dirigent das über die Grenzen Dithmarschens bekannte Orchester. Der Hamburger, aufgewachsen in Neuenkirchen bei Wesselburen, ist selbst ein hervorragender Trompeter und war Bundespreisträger im Wettbewerb „Jugend musiziert“. Er erhielt mehrere Stipendien wie Förderpreis der Marie-Louise-Imbusch-Stiftung, Kunstpreis des Rotary-Clubs und das Fritz-Prosiegel-Stipendium.
Seine solistische Tätigkeit führte ihn unter anderem zum Schleswig-Holstein Musikfestival und den Thüringer Kammermusiktagen. Lasse Fankhänel spielte Solokonzerte mit der Hamburger Camerata, als Orchestermusiker im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, im ältesten deutschen Klezmer-Ensemble, den „Freylechs“ und in der Kapelle Schräg, einer Jazz-Marching Formation.
36 Jahre gibt es die Bläservereinigung Albersdorf. Dennoch ist das Orchester erfrischend jung. Durch die Aufnahme vieler moderner Musikstücke aus dem Swing oder der Pop-Musik konnten immer wieder junge Nachwuchsspieler zum Musizieren animiert werden.
Mit dem großen Repertoire, was die über 30 Musikanten beherrschen, gelingt es, über drei Stunden lang ohne Wiederholung sowohl junges als auch älteres Publikum zu begeistern und in Schwung zu bringen.
Neben dem Hauptorchester wird derzeit das Jugendorchester neu aufgebaut. Hier bietet sich die Möglichkeit für Anfänger, in die Blasmusik einzusteigen. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Musikschule Dithmarschen kann kostengünstig hochwertiger Instrumentalunterricht angeboten werden.
Die Union Brass Band probt jeden Donnerstagabend im Dithmarsenpark in Albersdorf ab 19.30 Uhr. Ansprechpartner ist Jens Tödter (Telefon 04835 1008).





Fotos:

Die Union Brass Band mit Dirigenten Lasse Fankhänel während eines Übungsabenden

Fotos und Text: Tießen (emt)

Jugendgruppe der Schützengilde tagt

Auf der Jahresversammlung der Jugendgruppe der Albersdorfer Schützengilde wurde Harm Schipmann als neuer Jugendwart gewählt. Schipmann war bereits jahrzehntelang Leiter der Albersdorfer Jungschützen, bevor er dieses Amt vor zwei Jahren an Heinrich Thesing abgegeben hatte. Thesing hat nun diesen Posten im Laufe des vergangenen Jahres niedergelegt. So fühlte sich Harm Schipmann in seiner Funktion als Trainer verpflichtet, bis zur Wahl eines neuen Jugendleiters die Jungschützen weiter zu leiten. Schipmann hat dieses Amt angenommen, allerdings nur für ein Jahr.

Die beliebte Kanutour musste im letzten Jahr ausfallen, so Jugendsprecher Leopold Rupp. Da aber einige neue Jugendliche der Schützengilde beigetreten sind, ist Leopold Rupp zuversichtlich, diese Freizeitgestaltung in diesem Jahr durchzuführen.

Für den ausgeschiedenen Beisitzer Steffen Reimers wurde Camil Zagermann in den Jugendvorstand gewählt. Jugendsprecher bleibt weiterhin für ein Jahr Leopold Rupp, ebenso Jugendsprecherin Birte Reimers. Auch Stellvertretender Jugendwart Morten Dedert bleibt weiter noch ein Jahr im Amt.

Ausgezeichnet wurden die Vereinsmeister 2010. Schüler B Luftgewehr Auflage: Jonas Stuhlmacher (174 Ringe) und Sebastian Teetzen (132).

Schüler B weiblich Luftgewehr Auflage: Madline Röhl (178), Juliane Teetzen (173) und Jasmin Jebens (137).

Jugend Luftgewehr: Hendrik Heitmann (299), Julian Ploog (248).

Junioren Luftgewehr: Camil Zagermann (358)

Junioren Luftpistole: Camil Zagermann (320).

Körperbehinderte mit Federbock Luftgewehr: Leopold Rupp (389) und Kleinkaliber 100 Meter: Leopold Rupp (286)

Insgesamt neun Jugendliche der zwölf Mitglieder starken Jugendgruppe haben sich an de Vereinsmeisterschaft beteiligt.

Die fleißigsten Schützen des Jahres 2009 waren Jonas Stuhlmacher mit 58 Trainingsabenden und Leopold Rupp mit 56 Tagen.

Die Gesamtringzahlenpokale 2009 errangen bei den Schülern:

Jonas Stuhlmacher (10258 Gesamtringe), Madline Röhl (6782), Julian Ploog (4864), Jasmin Jebens (4622), Juliane Teetzen (4088), Sebastian Teetzen (1043) und Hendrik Heitmann (1034).

Junioren: Leopold Rupp /34624) und Camil Zagermann (1812).

Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Camil Zagermann und Birte Reimers mit der bronzenen Ehrennadel des Norddeutschen Schützenbundes ausgezeichnet.



Foto:

Die Jugendgruppe der Albersdorfer Schützengilde, vorne von links: Vorsitzende Ingrid Thiemann, Camil Zagermann, Leopold Rupp, Jonas Stuhlmacher. Hinten von links: Jugendwart Harm Schipmann, Hendrik Heitmann, Jasmin Jebens, Madline Röhl, Stellvertretender Jugendwart Morten Dedert.

Foto und Text: Tießen (emt)





Motto des Krinks: "Düt und dat - vun all'ns watt"

Auch in diesem Jahr war der plattdeutsche Abend der Volkshochschule wieder ein voller Erfolg. Die Eintrittskarten wurden restlos im Vorverkauf abgegeben, so dass eine Werbung hierfür nicht nötig war. Organisator war, wie auch in den Vorjahren, Reimer Böge, der auch den Plattdeutschen Krink „Snack op de Deel“ in den Monaten Wintermonaten von Oktober bis März leitet. In diesen monatlichen Treffen im Bürgerhaus geht es um das Plattdeutsche „n`beten to hegen und to plegen“. Hierzu ist jedermann eingeladen und auch an keine Mitgliedschaft und somit Kosten gebunden.

Der Abend stand unter dem Motto „Düt und dat – vun all`ns wat“ und wurde von den Mitglieder des Plattdeutschen Krinks und der Delver Speeldeel gestaltet. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Anka und Wolfgang Mohr begleitet. Lustige Geschichten, natürlich auf Platt, stellten Erna Voß, Peter Heinrich Volquardsen, Martin Macus Vollert und Elfriede Hoffmann vor und hatten immer die Lacher auf ihrer Seite. Nach der Pause präsentierte die Delver Speeldeel den Einakter „De ole Komod“ und sorgte dafür, dass kein Auge trocken blieb. Zum Schluss waren sich alle Besucher einig, „das war ein gelungener Abend“ und Reimer Böge versicherte, der plattdeutsche Krink wird auch im nächsten Jahr wieder mit „Düt un dat“ im Bürgerhaus auftreten.










Fotos:
Delver Speeldeel mit „De ole Komod“ und Reimer Böge
Fotos und Text: Tießen (emt)

Verschönerungsverein plant für 2010

Zur Jahresversammlung begrüßte die Vorsitzende des Verschönerungsvereins, Karin Radtke, wieder zahlreiche Mitglieder im Vereinslokal „Waldesruh“. Karin Radtke leitet den Verein schon seit 29 Jahren und ist keineswegs müde. Mit viel Energie setzen sie und die Vorstandsmitglieder sich ein, den satzungsgemäßen Auftrag zu erfüllen, den Ort zu verschönern.

Der Verschönerungsverein Albersdorf wurde 1887 gegründet. Erst 1906 hat der Vorstand eine Satzung ausgearbeitet und beschreibt in Paragraph 1 die Zielsetzung: „Der Verschönerungsverein hat den Zweck, dahin zu streben, dass die Einwohner von Albersdorf, jeder nach seinem Können, dafür Sorge tragen, dass die eigenen Höfe und Gärten an den Straßen möglichst in Ordnung gehalten werden und dass in den Waldwegen, den Anlagen und den Straßen von Albersdorf den besuchenden Fremden alle möglichen Annehmlichkeiten geboten werden, damit dieselben sich in unserem schönen Orte wirklich wohl und behaglich fühlen.“
Diesem Grundsatz ist der Verschönerungsverein bis heute treu geblieben. Jährlich werden an vielen öffentlichen Stellen Krokusse, Narzissen und Tulpen gepflanzt, so dass der Ort zu jeder Zeit mit einer Blumenpracht geschmückt ist. Hinzu kommt noch das Aufstellen zahlreicher Bänke, auf denen die Gäste oder auch Einwohner verweilen können.
Nach mündlicher Überlieferung war die Mitgliedschaft im Verschönerungsverein nur Frauen vorbehalten. Lediglich die Kassenführung wurde einem Mann übertragen. Wie Altbürgermeister Otto Nottelmann in seinem „Albersdorf-Buch“ beschreibt, gibt es von 1935 bis 1951 keine Überlieferungen. Doch im Jahre 1951 ergriffen Bürgermeister Klaudius Stühm, der Volksfestverein und Ludolf Schröder die Initiative für eine Neugründung des Vereins, um die bewährte Tradition fortzusetzen. Seitdem steigen ständig die Mitgliederzahlen und der Verschönerungsverein gehört mit zu den größten Vereinen der Gemeinde Albersdorf. Allerdings sind unter den 573 Mitgliedern inzwischen bereits 93 Männer.
Der Verschönerungsverein ist eine Gemeinschaft, die von sich behauptet, sie sei des Bürgers und Bürgermeisters „liebstes Kind“. Dieser Meinung schließt sich auch Bürgermeister Peter Mucke in seinem Grußwort an. Er stellte dabei fest, dass inzwischen fast 100 Männer dem Verein angehören, aber keiner im Vorstand vertreten ist. „Das bleibt auch so“ war aus den Reihen der Vorstandsdamen zu hören.
Die Verschönerungen im Ort werden durch die Jahresbeiträge der Mitglieder finanziert. Hinzu kommen noch zahlreiche Spenden von Privatpersonen. Über 4.600 Euro standen dem Verein im Jahre 2009 zur Verfügung und davon wurden 3.700 Euro als Ausgaben verbucht. Den größten Teil nahmen die Bepflanzungen im Frühjahr und Herbst in Anspruch. Hinzu kam noch die Anschaffung einer Funkuhr am ZOB. Wie Karin Radtke weiter mitteilte, wurden in den letzten fünf Jahren fast 40.000 Tulpen, Narzissen und Krokusse eingesetzt.
In diesem Jahr hat sich der Verschönerungsverein vorgenommen, die Rabatte vor dem Rentnerwohnheim in der Friedrich-Hebbel-Straße mit hübschen Blumen zu bepflanzen.
Auch an der Aktion „Sauberes Schleswig-Holstein“ am 27. März werden sich die Mitglieder beteiligen. Um 9 Uhr ist Treffen am Bauhof, wo dann die Einteilung der zu säubernden Straßen und Wege erfolgt.
Die an der ehemaligen Gaststätte „Zur Erholung“ aufgestellten Blumenkübel sind entfernt worden. Vorsitzende Radtke bittet um Vorschläge aus der Bevölkerung, wo diese wieder aufgestellt werden könnten.
Die diesjährige Ganztagesfahrt findet am 8. Juli statt und führt nach Hamburg zum Flughafen und Aquarium. Anmeldungen nimmt Ingke Werner entgegen.


Foto:
Der Vorstand des Albersdorfer Verschönerungsvereins, von links: Vorsitzende Karin Radtke, stellvertretende Vorsitzende Edeltraud Wiczorek, Kassenwartin Roswitha Kuhr, Beisitzerin Ingke Werner und Schriftführerin Gaby Raue.
Foto und Text: Tießen

Neue Skatmeister ermittelt

Der Skatverband Westküste veranstaltete kürzlich erstmalig in der Festhalle im Albersdorfer Dithmarsen-Park das Turnier für die Einzelmeisterschaft im Skat.
Damen und Herren spielten an zwei Tagen acht Serien zu 48 Spielen nach der internationalen Skatordnung um die Meisterschaft. Die Jugend spielte drei Serien.
Das Turnier bot gleichzeitig die Qualifikationsmöglichkeit für die Landesmeisterschaft in Neumünster und die Deutsche Meisterschaft in Oberhammersbach im Schwarzwald.
Die Veranstaltung war sehr gut besucht. 230 Skatspieler von 43 Vereinen aus der gesamten Verbandsgruppe Westküste (von Nordfriesland bis Elmshorn) kamen hierher. Der Service klappte vorzüglich. 50 Spieler nutzten die Übernachtungsmöglichkeit in der ehehmaligen Kaserne.
TurnierleiterStephan Jung aus Elmshorn leitete die Veranstaltung ganz souverän, unterstützt vom Albersdorfer Skatclub Brutkamp.
Hier die neuen Meister der Westküste:
Junioren: Pascal Abrahams, Tellingstedter Asse
Jugendliche: Nils Möller, Had'n Lena Meldorf
Schüler: Bente Rönnspeck, SC Treene Friedrichstadt
Damen: Mariechen Döhren, Had'n Lena Meldorf
Herren: Thomas Meyenburg, 1. Heider SC
Senioren: Heinz Sinoradzki, Gardinger SC