Geschichte des Sozialverbandes Albersorf

Am 21.12.1947 setzte sich Kamerad Herrig mit Kamerad Schmidt in Meldorf in Verbindung, um eine Ortsgruppe des ehemaligen Reichsbundes in Albersdorf zu gründen. Kamerad Herrig gehörte vor dem 2. Weltkrieg dem Reichsbund an und war bestrebt, einen neuen Ortsverein des Reichsbundes in Albersdorf wieder zu gründen. Die Gründungsveranstaltung fand dann am 30.01.1948 statt. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten damals die Kameraden Herrig, Fritze, Schmidt, Krols, Timm und Golz.
Da sich in dieser Zeit in Albersdorf viele Flüchtlinge aus Ost- und Westpreußen aufhielten, konnte der neue Verein innerhalb kurzer Zeit einige neue Mitglieder gewinnen. Er dehnte seinen Wirkungsbereich auch auf die Gemeinden des Kirchspiel Albersdorf aus, also auf Arkebek, Bunsoh, Immenstedt, Jützbüttel, Offenbüttel, Osterade, Schrum, Süderade, Röst, Tesnbüttel und Wennbüttel. Am Tag der Gründung zählte die Ortsgruppe 20 Mitglieder, nach Abschluss des Jahres 1948 war die Zahl der Mitglieder auf 164 angestiegen, und zwar:
85 Kriegsgeschädigte
41 Kriegerwitwen
38 Sozialrentner
Das Gründungslokal war das damalige "Hotel zur Börse". Der Gemeindevertreter Otto Delfs stiftete damals 15 Festmeter Holz, einige Albersdorfer Geschäfte spendeten Lebensmittel und auch Geldspenden gingen für die Bedürftigen ein. Im Jahre 1948 wurden 27 Schreiben in Rentenangelegenheiten verfasst:
20 Anträge auf Renten
5 Rentenanträge wurden genehmigt
2 Rentenanträge schwebten wegen Einspruch
Das Gründungsjahr war also ein voller Erfolg.

Die erste Jahreshauptversammlung fand am 06.02.1949 statt. Der Vorstand setzte sich zusammen aus:
1. Vorsitzender: Rudolf Herrig
2. Vorsitzender: Leonhard Krols
Kassenwart: Hans Fritze
Kassierer: Johannes Hortsmann
Schriftführer: Walter Timm
Kassenprüfer: Horst Tonat, Hans Steeger.

1950 legte Rudolf Herrig das Amt des 1. Vorsitzenden aus Gesundheitsgründen nieder und Willibald Golz wurde neu gewählt. 180 Mitglieder zählte der Verein. Willibald Golz fiel allerdings 2 Jahre nach einem Unfall als Vorsitzender aus, seine Tätigkeit wurde von den Vorstandsmitgliedern übernommen und die Ortsgruppe wurde rege weitergeführt.

Im April 1988 übernahm Heinrich Jannett den 1. Vorsitz der Ortsgruppe, den er bis 1999 einhielt. Als Nachfolger wurde am 20.03.2999 Konrad Tiedemann gewählt, der bereits seit 1983 Mitglied des Sozialverbandes Reichsbund war. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Ortsverband 131 Mitglieder, positiv standen 16 Neuzugänge gegenüber 5 Abgängen. Die Ortsgruppe bot Tagesausflüge, Ganztagsfahrten und Mehrtagsreisen an, die immer eine gute Beteiligung fanden.

Am 27.11.2005 verstarb unser 1. Vorsitzende Konrad Tiedemann und der 2. Vorsitzende Adolf Bergmann führte die Ortsgruppe bis zur Jahreshauptversammlung am 02.04.2006. Hier wurde ein neuer Vorstand gewählt:
1. Vorsitzende: Andrea Höhrmann
Stellverteter: Heino Krüger
Kassenwartin: Inge Krohnfeld für ein Jahr, nachfolgend Renate Gudenrath
Schriftführerin: Helga Büsen
Stellvertetender Schriftführer: Reinhard Büsen
Beisitzer: Annegret Tiedemann, Marga Haverland, Friedrich Thede, Adolf Bergmann
Revisoren: Werner Bierkant, Willi Gudenrath, Irmgard Jochens.

Gerade vielen älteren Menschen ist der Sozialverband Deutschland noch als "Reichsbund" geläufig. Der Name störte jedoch vor allem junge Leute, weshalb der Verein 1999 umbenannt wurde in
"Sozialverband Deutschland SoVD", damit auch unsere Ortsgruppe in Albersdorf.

Bis zum heutigen Tage geht es der Ortsgruppe des Sozialverbandes gut. Er kann aber noch neue Mitglieder aufnehmen. Jeder ist herzlich willkommen zu unseren Veranstaltungen im

Zum Cafe Waschkessel
Schulstraße 13
25767 Albersdorf
Tel. 04835 – 599